27.06.2011

Prozess gegen Hausbesetzerinnen


          Ein Video mit Statements vor dem Amtsgericht in Altona
          zum Prozess gegen HausbesetzerInnen ( Juluisstrasse)


          Ein Video von Pokobi TV © Hamburg 2011
         
Pokobi TV

10.06.2011

FSK wird 15 Interview



Ein Video-Interview mit zwei freien Redakteuren von FSK Radio.

Feuerloescher TV war kurz zu Besuch auf der Stubnitz, zum 15. Geburtstag des Freien Sender Kombinat (FSK Radio Soliparty), um zu erfahren was die Leute von FSK Radio antreibt, nichtkommerzielle Sendungen zu produzieren und wie das eigentlich geht.


Themen im Interview waren u.a die Rolle der alternativen Medien zu Ereignissen in Hamburg, der Anspruch von Gegenöffentlichkeit, und Hintergrund-Infos zum Projekt allgemein.



Eine 16 Minuten Videosequenz ungeschnitten
Mit Musik von DJ ELBE
Aufnahmen vom 11.06.2011
Ein Video von Feuerloescher TV



Ein TEXT von FSK Radio

Alle zwei Monate, immer am zweiten Samstag eines "geraden" Monats, findet im FSK der Freie Sender Kurs, das allgemeine Einführungstreffen für alle Neuen und Interessierten, statt. Darin geht es um das Konzept von freiem Radio, die Struktur des Freien Sender Kombinats, die generellen Rahmenbedingungen, Studiotechnik, Musik im freien Radio und all das was Ihr über das FSK wissen wollt.






----------------------------Jetzt raus: Der neue Transmitter, die monatliche Programmzeitschrift des Freien Sender Kombinats. Aus dem Inhalt:
• Schwerpunkt "Recht auf Stadt"-Kongress: Der Kongress, die Thesen, die Gäste
• Das Recht auf Stadt - Mehr als eine griffige Parole?
• Recht auf Stadt: Karte der verräumlichten Konflikte
• Trauer um Dr. Emil Lakatos
• Radioprogramm Juni 2011

FSK Programmheft im Juni 2011



Link zum Transmitter
http://www.fsk-hh.org/transmitter

Link zur FSK Homepage:
http://www.fsk-hh.org/


FSK lebt allein dank der Spenden seiner Hörenden und Sendenden.

07.06.2011

Bullen gegen Kühe - Real aufmachen


DIE FSK RADIO SENDUNG zur Aktion am 3. Juni jetzt zum online hören:

http://www.feuerloescher-tv.com/fsk_radio_networx/FSK_zum KUHAUFTRIEBREALMARKT.mp3


PRESSEMITTEILUNG von Almauftrieb am Rindermarkt

Am Freitag, den 3. Juni 2011, abends gegen 20:30 Uhr fand am Neuen
Kamp eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum statt.
Mehrere hundert AktivistInnen, AnwohnerInnen,
HausbesichtigungseinladerInnen und Wohnungssuchende machten sich
auf den Weg zum Ex-Real-Areal. Im Rahmen der Almauftrieb-
Performance war auch – passend zur Örtlichkeit – eine große Anzahl
von „KuhistInnen“(Kuh-AktivistInnen“) vor Ort.

Foto von Tina Fritsche





















Während des Aufenthalts der Herde am Haupteingang der
Rindermarkthalle öffnete sich dieser zur freudigen Überraschung
aller anwesenden Kühe. Eine anwesende Kuhistin („Kuh-AktivistIn“):

„Ich finde es richtig und wichtig, dass solche Orte von den Menschen,
die hier leben, beplant und genutzt werden – und nicht von meistbietenden
Immobilienverwertern und ihnen hörigen Politikern.“

Wie zu erwarten wurden die Bullen durch die große, muhende Kuh-Herde
magisch-hypnotisch angezogen.

Den klugen Kühen gelang es – unter anderem durch die Bildung von Kuhketten
– längere Zeit den gänzlich offenen Eingang zum Gebäude zu nutzen.
Diverse Kuhgruppen nutzten die offenen  Türen zur Hausbesichtigung.

Da die Bullen längere Zeit anscheinend den Kühen ihr Recht auf
Rindermarkt gewährten, herrschte vor Ort auf Seiten der Kühe eine
entspannte Stimmung. Vor Ort gab es Essen und Getränke,
Informationen und Musik – SpaziergängerInnen und  AnwohnerInnen
gesellten sich dazu.


Foto von Almauftrieb




















Einen scheinbaren, kurzen Rückzug nutzten die Bullen um Anlauf
zu nehmen und – ohne irgendeine Ankündigung – in die Menge vor
dem Eingang zu rennen. Nach einem wahllosen,
massiven Pfefferspray- Einsatz folgten Schlagstock-Attacken auf die Köpfe
der sich bereits zurückziehenden Anwesenden.
Durch diesen maßlosen Einsatz kam es zu diversen Verletzungen,
die zum Teil notärztlich behandelt werden mussten.

Eine Anwohnerin: “Ich finde es skandalös, dass die Hamburger
Polizei ein leer stehendes städtisches Gebäude mit Knüppeln und
Pfefferspray gegen interessierte Menschen, die möchten, dass das
Gebäude im Sinne der hier lebenden Menschen genutzt wird,
verteidigt.“

Die anwesenden KuhistInnen werteten die temporäre Belebung des
Areals als großen Erfolg und feierten ausgelassen bis in die späten
Abendstunden vor den immer noch anwesenden Bullen, die sich längere
Zeit abmühten, dass Gebäude zu sichern.  

Foto von Almauftrieb




















Eine Kuh zum Abschluss der Aktion: „Eine Kuh macht Muh – viele Kühe
machen Mühe. Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage !


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Presselinks zum Thema:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1912899/Die-Einmischung-von-unten-kann-sich-wieder-lohnen.html

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/kuehe-bullen-drehen-durch/

Youtube Videolink (Dies ist kein Video von Feuerloescher TV!):
http://www.youtube.com/watch?v=hjztBeRgREg

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