26.11.2011

Zomia in Altona




Ein Film von POKOBI TV © Hamburg 2011

Am 23.11.2011 hat Zomia eine Fläche in Altona Schützenstraße Ecke Leverkusenstraße bezogen.

Der Bezirk Altona hatte Zomia angeboten ebendort einen Platz zur Verfügung zu stellen. Die SPD-Altona hat bisher nur eine Fläche gefunden, die auch in ihrer eigenen Perspektive ungeeignet ist (Holstenkamp).

Information von Zomia vom 25.11.2011:

" Zomia führte heute nachmittag Gespräche mit dem Bezirk Altona. Die genauen Bedingungen unter denen Zomia einem Umzug zustimmt, werden jedoch erst morgen schriftlich geklärt werden. Erst danach wird der Umzug begonnen und genauere Informationen mitgeteilt werden können. "

Wagengruppe Zomia
Blog: http://zomia.blogsport.eu
Twitter: http://twitter.com/wp_zomia
Newsletter: https://lists.riseup.net/www/subscribe/zomia












weitere veröffentlichte Filmchen zu Zomia
bei Feuerloescher TV networx:

Die Erstbesetzung im Novemer 2010 in Wilhelmsburg (mit Zomias Presserklärungen):

Zomia Demonstration "Wir ziehen das jetzt durch!" im November 2011:



21.11.2011

Symbolische Leerstandsbesetzung vor Gericht



ein Nonfiction Info Film von Pokobi TV ! vom 18.11.2011- 3. Prozesstag -  mit Statement vom Anwalt Andreas Beuth in der Sache der Hausbesetzung Juliusstraße 40, Sternschanze
am 16. Oktober 2010





06.11.2011

Zomia - wir ziehen das jetzt durch - Demo 2011



"Zomia Hardcore Senator"


VIDEOCLIP ZUR DEMONSTRATION "Zomia - wir ziehen das jetzt durch" - vom 5. November 2011
mit einem Redebeitrag der Wagengruppe Zomia (die vor der Räumung bedrohte Wagenburg in Wilhelmsburg.)










ein Aktualitätenfilm mit Musik
recorded by elektrosafari, skrolliwood, dr.dierkson - with Musik by Bela B & Fettes Brot (Thanx!)
Feuerloescher TV © Hamburg 2011






updates
Aktuelles zum Bauwagenplatz Zomia in Wilhelmsburg :






 Wagenplatz Zomia seit einem Jahr in Wilhelmsburg 2010
 video auf der wiese, kurz nach der Ankunft von Zomia im November 2010 -
mit O - Tönen und Statements.
 






verwandter Link: video - Zomia vor einem Jahr:
http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2010/11/bauwagenplatz-in-wilhelmsburg.html 

mehr zum Thema Bauwagenplätze in Hamburg seit Schill:

watch !

"Schillernde Zeiten"
ein Film über Bauwagen, Bambule, Senat und Meinungen

als DVD erhältlich!


 



30.10.2011

Mietenwahnsinn stoppen - Occupy Leerstand



Initiativen aus dem Recht auf Stadt Netzwerk - z.B. Leerstand zu Wohnraum, Leerstandmelder, S.O.S St. Pauli, Esso Häuser, Leute Real, Lux und Consorten, Zomia Bauwagenplatz, Rote Flora u.v.m schlossen sich der Demonstration (u.a. gegen zu hohe Mieten, Gnetrifizierung und Vetreibung) an.
Und die Polizei.

Fakten zur Demo gibt`s bei Recht auf Stadt:
http://www.rechtaufstadt.net/recht-auf-stadt/8000-fordern-mietenwahnsinn-stoppen-wohnraum-vergesellschaften

INTERESSANT: Der neue Mietenspiegel 2011 mit einem Mieten-Vergleich zu 2009:
http://www.rechtaufstadt.net/recht-auf-stadt/mietenwahnsinn-aktion-der-hamburger-mietenspiegel-2011


Wohnen in Hamburg ist teuer ! Und wird nun noch teurer, es sei denn...


 



this video is recorded and produced by the way
Feuerloescher TV © Hamburg 2011
mit Musik von das Lotron

24.10.2011

Frank Spilker live - concert for protest



"onetakes von outakes" (vom 15. September 2011 (siehe auch das video "global revolution protests in Hamburg"))

Mitschnitt vom "Frank Spilker Konzert" (Die Sterne) vor der Roten Flora zur "Mieten Wahnsinn stoppen - Wohnraum vergesellschaften" Kampagne. Demonstration am 29.11.2011, 13 Uhr, Millerntorplatz.

videorecord by elektrosafari & rafschnitte

Hamburg 2011 © Feuerloescher TV



17.10.2011

Protest und Occupy-Tag in Hamburg - 15. Oktober 2011



unterschiedliche Protestaktionen an verschiedenen Orten in Hamburg - mit u.a. Occupy Hamburg, Recht auf Stadt - "Wohnraum vergesellschaften", Rote Flora, "rent a protest" u.a.

mit einem Auschnitt aus dem Konzert von Frank Spilker von "Die Sterne", "und Jan Plewka (singt Rio Reiser) und anonymen Statement eines "Occupy Hamburg" Aktivisten.
.

produced by Feuerloescher TV networx
recorded by Pokobi, elektrosafari, skrolliwood



16.10.2011

04.10.2011

Schilleroper`s letzter Abend



wegen Aktualitäten aus dem Archiv gefischt.

Schilleroper ausverkauft....

mit Clupbetreiber Nils als Pfortenwächter der Partyschleuse, Mo - kommt nicht rein, Zauberer Albert und der Flyer, und nervende Gäste - draussen vor der Tür......

nonfiction video © skrolliwood 2006
with music by das lotron











erstmals online im Oktober 2011


Die Schilleroper steht seit besagten letzten Abend im Jahre 2006 ungenutzt leer und rottet vor sich hin. Das Gebäude wird wahrscheinlich - trotz Denkmalschutz - abgerissen...

Am 1. Oktober 2011 wurde die Schilleroper symbolisch besetzt.
mehr Infos dazu auf de.indymedia.org:




Alle jene, die die Schilleroper kennen, wussten, daß dieses Gebäude denkmalgeschützt ist.
2012 musste ein Gerichtsbeschluss diese Tatsache gegenüber der Stadt und den Eigentümern zementieren. Absurd an der Sache ist, daß der Eigentümer das Gebäude (speziell die Stahlkonstruktion im inneren) trotzdem für Neubauwohnungen abreissen darf, um es an einer anderen Stelle wieder aufzubauen. Der Denkmalschutz in der globalen Welt schützt anscheinend Gebäude ohne ihren originalen Standort zu berücksichtigen. Man kann unter diesen Umständen spekulieren ob z.B. der Michel wegen Platzmangel dann irgendwann in München steht.

 Im März 2012 stellt z.B. das Hamburger Abendblatt fest : Gericht erklärt Schilleroper zum Denkmal.

Historie und Pressespiegel zur Schilleroper siehe den Wikipedia Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schilleroper





03.10.2011

Der Zaun ist weg - Herr Schreiber ist noch da



Ein one minute clip zur Demonstration am 1. Oktober 2011

cam: decay2000, skrolliwood
music by das lotron

Video by Feuerloescher TV



verwandter Link: Die Brücke (der Zaun) Video vom 27.09.2011
...unter der Kersten-Miles-Brücke hinter dem "Schreiber-Zaun"
kommt nun ein Schild...
http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2011/09/die-brucke.html

30.09.2011

Unser! Areal Planungswürfel


Interview mit der AnwohnerInnen-Initiative "Unser! Areal Gruppenprojekt"

Es geht um die Planung und Wünsche der AnwohnerInnen zum Areal der alten Rindermarkthalle an der Feldstrasse (ehem. Realmarkt) in Hamburg Mitte (St. Pauli, Feldstrasse).

Mit O-Tönen und Impressionen vom "heimlichen" Aufbau der Würfel.
(Würfel Installation: ursprünglich vom Künstler Till F. E. Haupt)

Mehr Information zum laufenden Planungsprojekt siehe bitte auf http://unser-areal.de



video by skrolliwood - music by das lotron
all rights reserved - Feuerloescher TV © Hamburg 2011


http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/p/in-action-for-film.html

29.09.2011

Die Brücke (Der Zaun)



Teile (spalte) und hersche in der Krise.
Hamburg leistet sich für 120 000 Euro einen Zaun unter einer Brücke, um Obdachlose von dort zu verteiben.

aufgenommen am 27.09.2011 in Hamburg unter der Brücke mit Statements

video by Skrolliwood
music by Das Lotron
Feuerloescher TV © Hamburg 2011


Aktualisiert: Am 30.09.2011 (am 10. Tag) gegen 12:30 Uhr wurde der Zaun vom Bezirksamt wieder abgebaut.




------------------------------------------------------Weiterleitung: 

AUFRUF vom Bündnis: "Der Zaun muss weg!"

Demonstration "Der Zaun muss weg"

1. Oktober 2011 - 14:00 - Kersten-Miles-Brücke, Helgoländer Allee

Demonstration gegen Schreibers Vertreibungspolitik „Ganz ehrlich, ES REICHT!“
Der vor mehr als einer Woche gebaute Zaun an der Kersten-Miles-Brücke setzt der Vertreibungspolitik in Hamburg endgültig die Krone auf! Anstatt ernsthafte Schritte gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn zu unternehmen und ausreichend Wohnraum für alle zur Verfügung zu stellen, werden die am härtesten Betroffenen dieser Entwicklung zu vertreiben versucht. Treibende Kraft hierbei ist der Bezirksamtsleiter - Mitte Markus Schreiber. Neben Vertreibung von Sexarbeiter_innen aus St. Georg und St. Pauli, der geplanten Räumung des Wilhelmsburger Wagenplatzes „Zomia“, der Privatisierung von Bahnhofsgeländen zur Vertreibung von Obdachlosen aus dem Stadtbild, werden Nachbarschaftsinitiativen und selbstverwaltete Wohnprojekte vom Mitgestalten an der Stadt ausgeschlossen bzw. massiv in Ihrer Arbeit behindert. Dies sind nur einige Beispiele einer langen Liste von verfehlter Stadtteilpolitik. Das werden wir nicht länger dulden! Deshalb fordern wir:

1. Sofortiger Rückbau des Zaunes unter der Kersten-Miles-Brücke
2. Schaffung von menschenwürdigen Wohnraum statt Schikanierung von Obdachlosen
3. Aufstockung der Finanzmittel im sozialen Sektor
4. Keine Privatisierung von Bahnhöfen und deren Vorplätzen
5. Keine Vertreibung des Wagenplatzes Zomia
6. Keine Vertreibung der SexarbeiterInnen aus St.Georg und St. Pauli
7. Rücktritt Markus Schreibers von seinen Ämtern aufgrund von unsozialem Verhalten!

Ohne Rückbau des Zaunes und Rücktritt Markus Schreibers, lehnen wir jegliche Schlichtungsgespräche ab.

Menschenwürde ist nicht verhandelbar!

Bündnis „Der Zaun muss weg!“:
AG Mieten im Netzwerk Recht auf Stadt | Ahoi | Anwohnerinitiative Münzviertel | Attac Hamburg | Avanti - Projekt undogmatische Linke | Bewohner_innen Hafenstrasse | Brandshof bleibt! | Centro Sociale | die leute:real | Die Linke (Landesverband, Bezirksverband Mitte, Bürgerschaftsfraktion) | Echte Demokratie jetzt | Elbrausch für alle | Es regnet Kaviar | Freies Netzwerk für den Erhalt des Schanzenparks | Funkenflug | GWA St. Pauli e.V. | Hafenvokü | Hallo Billstedt | Hedonistische Internationale | Hotel Kogge | Kampagne Flora bleibt unverträglich | LOMU | Moorburgtrasse-stoppen | NO-BNQ | one of many e.V. | Piratenpartei Hamburg | Politisch korrektes Bier | Ragazza e.V. | Rotzige Beatz e.V. | St. Pauli Perlen | Topfschlagen gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot | Verlag Assoziation A | Wagenplatz Zomia






verwandter Link:


22.09.2011

Kukutza - Bilbao



ein interessantes Video - gefunden auf  http://kukutza.tk/


Kukutza heißt ein seit 15 Jahren bestehendes Kultur- und selbstverwaltetes Stadtteilzentrum in Bilbao im Baskenland. Gestern am 21.9.2011 wurde es mitsamt den KünstlerInnen brutal von der Polizei im Regierungsauftrag geräumt. Ein Privatinvestor behauptet er will das Gebäude abreissen lassen um Wohnungen zu bauen. Es heißt weiter, es würden bereits 2000 Wohnungen in Bilbao leerstehen.

  ein Video zur Räumung von luiscalabor


Ungeahnte Möglichkeiten können sich auftun, wenn sich Menschen für eine gute Sache zusammen tun und sich dafür ungenutzten Raum nehmen.

Auf der anderen Seite zeigt sich nachdem man die Videos gesehen hat, daß der Staat anscheinend keine sozialen Projekte fördern will - sondern eben das Gegenteil: Geld machen - ähnlich wie in Hamburg.




Eine spontane Solidaritäts Kundgebung gab es am Abend des 21.9. 2011 in Hamburg.

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Get the fuck out of Kukutza!
Solidarity Note against the eviction / from Hamburg Right to the City Network

We, the undersigned groups and initiatives from the Hamburg Right to the City Network, are disgusted and outraged about the eviction of the bask cultural centre Kukutza in Bilbao. The eviction has to be stopped right now, the buildings have to be returned to the people!  Get the fuck out there!

Right to the City fights against the capitalist domination of space and for selforganized spaces and affordable housing for everyone here in Hamburg. The government of our town has a different agenda. For them, Bilbao serves as a prime model for the neoliberal re-formatting of cities: the Guggenheim Bilbao is an often copied example for a policy, that works with shiny images serving and addressing the upper-few and their interests in a global competition rat race. The brutal flipside of this urban polishing becomes very visible with the eviction against Kukutza cultural centre. This eviction is not only mean, authoritarian and immoral, as it is an attack against a neighbourhood, an attack against collective self-organization, an attack on free expression - it is, on top of it, very stupid, as it is an attack against the production of culture, an attack on a vibrant platform of exchange, an attack on societies most valuable ressources.

In this respect, politicians in Hamburg had to learn a bitter lesson in the last two years: spaces like Centro Sociale, Rote Flora and Gaengeviertel, are needed, wanted, supported and loved by a growing number of city-dwellers. The same is true for Kukutza.

People know, that spaces like Kukutza are the places where the city's future is being created. But we are not foolish: we will not get a just, social and exciting city for free and without struggles, and every one of our projects is endangered every day by attacks, cuddle-attacks, recuperations or brutal police action.

Politicians in Bilbao, in Spain, in Hamburg - politicians anywhere! Be warned: we have understood, that gentrification has become the one and only goal of your urban policy. We are aware, that you have started, in our cities, a top-down class war on all levels. But we can assure you: it's us, who build these cities, it's us, who reinvent them, it's us, who make the city every day - and it is us, who increasingly fight your shiny concepts, your marketing agencies, your faked participations, your brutal police attacks, your lack of answers, your hollow culture, your empty promises.

The dance has begun, and we are getting more every day. Because we have no choice. Because you leave us no choice, but to fight you.

Park Fiction
NoBNQ
Es regnet Kaviar - Aktionsnetzwerk gegen Gentrification
Mietshäuser Syndikat Hamburg
Gängeviertel
Altopia
Altonaer Plattform gegen Verdrängung
Lux & Konsorten
ag altona-st.pauli
die leute:real
ag mieten in Recht auf Stadt
Netzwerk für den Erhalt des Schanzenparks
avanti - projekt undogmatische linke



06.09.2011

I`d love to change the world...


an experimantal video clip made with 32 youtubechannels playing


the song I d`love to change the world"
from the Album "A Space in Time" by Ten Years After 
Composer: Alvin Lee

this music video is made with 32 video sequences of 32 videos on youtube made by :
unregistreduserz, jcbtoche, casstevens1, rawhawkrockin, peterson0007, cuntsneeze, danielweintraub, alwithcurlyhair, hemetrock, mcbump, joejack87, ccbopcarp, wrathvision, mungis1234, elviradark6, jefflorenzonbass, ib307301, padyk69, njtify, kasparwise, eriktheartist, celinedion57155, s3rgano, tenacmusicgr, cityunseen, tlalocmor, patspix4u, art77fun, aerosmith760, dylannut69, astrium78 and mindslipvideo

presented by Feuerloescher TV
Exhibition Participation:
Gängeviertel 2012

a video artwork experimental first version ruffcut struggling with an idea by skrolliwood
© made in Hamburg 201
- noncommercial-




18.08.2011

Die Goldenen Zitronen live at Dockville Festival 2011




SCHORSCH: "ECHT KULTIG"


Ab heute:  Das videologische Machwerk zum Konzert




Der 48 Minuten Konzertmitschnitt (von 60 Minuten Originallänge)
Die Goldenen Zitronen live - im splitscreen





recorded: 13.8. 2011 - in Hamburg Wilhelmsburg - Dockville Festival 2011






Musik © by buback music label
a video worx by rafschnitte and shier © Hamburg 2011

11.08.2011

Diskussion zum Vertrag für Hamburg und zu direkter Demokratie


Videolänge: 4 Minuten
Mehr AudioVideo-Material zur zwei stündigen Veranstaltung gibt es auf Anfrage.
DANKE!







Exklusive videologische Ausschnitte aus der spannenden, zweistündigen Podiumsdiskussion am
10.08. 2011 zum aktuellen Hamburger Thema:

" Wohnungsbau und Bürgerentscheid, ein Widerspruch? "


Diskutanten waren, neben den anwesenden BürgerInnen im Publikum:

• Michael Sachs, SPD, Staatsrat für Stadtentwicklung
• Olaf Duge, MdHB, GAL, Sprecher für Stadtentwicklung und Wohnungspolitik
• Lena Dammann, Rechtsanwältin und Mediatorin in der Kanzlei Mohr Rechtsanwälte
• Philipp Cramer, Bürgerinitiative Buchenhofwald

• Moderation Sigrid Berenberg


Die Veranstaltung wurde initiiert von Mehr Demokratie e.V.
Einzig dokumentiert (in voller Länge) von Feuerloescher TV
und ihrer Crew.


Habt Geduld und schaltet bald wieder ein!

Thanx for watching!

stop watching tv !



21.07.2011

IKEA Bürgerbegehren vor Gericht



Ein Aktualitätenfilm zur Gerichtsverhandlung am 19.07.2011 mit Statements von
der Anwältin Sigrid Töpfer, Kläger (Kein IKEA in Altona): Robert Krause,
journalistischer Beistand: Dierk Eckhard Becker, Mehr Demokratie: Manfred Bensel,
Aktivist Thomas Leske.

Mit Einschätzungen zur Zukunft einer direkten Demokratie in Hamburg -  hinsichtlich des Evokationsrechts und des neuen "Vertrages für Hamburg" vom 4. Juli 2011.


Feuerloescher TV © Hamburg 2011
Länge 4 Min. 23 Sek.
mit Musik von DJ Elbe
Bild: Pressestelle des Senats






10.07.2011

VORSICHT SCHWINDEL - KLIP!


Lux & Consorten und Szczesny`s leere Versprechungen

Im Sommer-Semester 2011 in Altona: Eine Gruppe von Gewerbetreibenden "Lux und Consorten" sucht dringend eine Bleibe und besetzt symbolisch für einen Tag ein Gelände, das ihnen eigentlich mal angeboten wurde von Herrn Szczesny - Fraktionsvorsitzender der Altonaer CDU, aber...


VORSICHT SCHWINDEL!
Aufgenommen im Mai 2011 in Hamburg Altona
recorded by Feuerloescher TV networx
mit einem Panorama Bild von STEREOPENG
Mit Musik von DJ ELBE

09.07.2011

Aktion für ein Deserteursdenkmal für Hamburg





          Eine Aktion am "Kriegklotz" des Bündnis "Ein Deserteursdenkmal für Hamburg"
          mit einem Vortrag von Renè Senenko und einem Brief (von Ludwig Baumann -
          Vorsitzender der Bundesvereinigung "Opfer der NS- Militär Justiz")
          an  den Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz

          Ein Aktualitätenfilm von Feuerloescher TV
          Länge: 4:29 
      

27.06.2011

Prozess gegen Hausbesetzerinnen


          Ein Video mit Statements vor dem Amtsgericht in Altona
          zum Prozess gegen HausbesetzerInnen ( Juluisstrasse)


          Ein Video von Pokobi TV © Hamburg 2011
         
Pokobi TV

10.06.2011

FSK wird 15 Interview



Ein Video-Interview mit zwei freien Redakteuren von FSK Radio.

Feuerloescher TV war kurz zu Besuch auf der Stubnitz, zum 15. Geburtstag des Freien Sender Kombinat (FSK Radio Soliparty), um zu erfahren was die Leute von FSK Radio antreibt, nichtkommerzielle Sendungen zu produzieren und wie das eigentlich geht.


Themen im Interview waren u.a die Rolle der alternativen Medien zu Ereignissen in Hamburg, der Anspruch von Gegenöffentlichkeit, und Hintergrund-Infos zum Projekt allgemein.



Eine 16 Minuten Videosequenz ungeschnitten
Mit Musik von DJ ELBE
Aufnahmen vom 11.06.2011
Ein Video von Feuerloescher TV



Ein TEXT von FSK Radio

Alle zwei Monate, immer am zweiten Samstag eines "geraden" Monats, findet im FSK der Freie Sender Kurs, das allgemeine Einführungstreffen für alle Neuen und Interessierten, statt. Darin geht es um das Konzept von freiem Radio, die Struktur des Freien Sender Kombinats, die generellen Rahmenbedingungen, Studiotechnik, Musik im freien Radio und all das was Ihr über das FSK wissen wollt.






----------------------------Jetzt raus: Der neue Transmitter, die monatliche Programmzeitschrift des Freien Sender Kombinats. Aus dem Inhalt:
• Schwerpunkt "Recht auf Stadt"-Kongress: Der Kongress, die Thesen, die Gäste
• Das Recht auf Stadt - Mehr als eine griffige Parole?
• Recht auf Stadt: Karte der verräumlichten Konflikte
• Trauer um Dr. Emil Lakatos
• Radioprogramm Juni 2011

FSK Programmheft im Juni 2011



Link zum Transmitter
http://www.fsk-hh.org/transmitter

Link zur FSK Homepage:
http://www.fsk-hh.org/


FSK lebt allein dank der Spenden seiner Hörenden und Sendenden.

07.06.2011

Bullen gegen Kühe - Real aufmachen


DIE FSK RADIO SENDUNG zur Aktion am 3. Juni jetzt zum online hören:

http://www.feuerloescher-tv.com/fsk_radio_networx/FSK_zum KUHAUFTRIEBREALMARKT.mp3


PRESSEMITTEILUNG von Almauftrieb am Rindermarkt

Am Freitag, den 3. Juni 2011, abends gegen 20:30 Uhr fand am Neuen
Kamp eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum statt.
Mehrere hundert AktivistInnen, AnwohnerInnen,
HausbesichtigungseinladerInnen und Wohnungssuchende machten sich
auf den Weg zum Ex-Real-Areal. Im Rahmen der Almauftrieb-
Performance war auch – passend zur Örtlichkeit – eine große Anzahl
von „KuhistInnen“(Kuh-AktivistInnen“) vor Ort.

Foto von Tina Fritsche





















Während des Aufenthalts der Herde am Haupteingang der
Rindermarkthalle öffnete sich dieser zur freudigen Überraschung
aller anwesenden Kühe. Eine anwesende Kuhistin („Kuh-AktivistIn“):

„Ich finde es richtig und wichtig, dass solche Orte von den Menschen,
die hier leben, beplant und genutzt werden – und nicht von meistbietenden
Immobilienverwertern und ihnen hörigen Politikern.“

Wie zu erwarten wurden die Bullen durch die große, muhende Kuh-Herde
magisch-hypnotisch angezogen.

Den klugen Kühen gelang es – unter anderem durch die Bildung von Kuhketten
– längere Zeit den gänzlich offenen Eingang zum Gebäude zu nutzen.
Diverse Kuhgruppen nutzten die offenen  Türen zur Hausbesichtigung.

Da die Bullen längere Zeit anscheinend den Kühen ihr Recht auf
Rindermarkt gewährten, herrschte vor Ort auf Seiten der Kühe eine
entspannte Stimmung. Vor Ort gab es Essen und Getränke,
Informationen und Musik – SpaziergängerInnen und  AnwohnerInnen
gesellten sich dazu.


Foto von Almauftrieb




















Einen scheinbaren, kurzen Rückzug nutzten die Bullen um Anlauf
zu nehmen und – ohne irgendeine Ankündigung – in die Menge vor
dem Eingang zu rennen. Nach einem wahllosen,
massiven Pfefferspray- Einsatz folgten Schlagstock-Attacken auf die Köpfe
der sich bereits zurückziehenden Anwesenden.
Durch diesen maßlosen Einsatz kam es zu diversen Verletzungen,
die zum Teil notärztlich behandelt werden mussten.

Eine Anwohnerin: “Ich finde es skandalös, dass die Hamburger
Polizei ein leer stehendes städtisches Gebäude mit Knüppeln und
Pfefferspray gegen interessierte Menschen, die möchten, dass das
Gebäude im Sinne der hier lebenden Menschen genutzt wird,
verteidigt.“

Die anwesenden KuhistInnen werteten die temporäre Belebung des
Areals als großen Erfolg und feierten ausgelassen bis in die späten
Abendstunden vor den immer noch anwesenden Bullen, die sich längere
Zeit abmühten, dass Gebäude zu sichern.  

Foto von Almauftrieb




















Eine Kuh zum Abschluss der Aktion: „Eine Kuh macht Muh – viele Kühe
machen Mühe. Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage !


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Presselinks zum Thema:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1912899/Die-Einmischung-von-unten-kann-sich-wieder-lohnen.html

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/kuehe-bullen-drehen-durch/

Youtube Videolink (Dies ist kein Video von Feuerloescher TV!):
http://www.youtube.com/watch?v=hjztBeRgREg

31.05.2011

Recht auf Stadt Kongress 2011 in Hamburg



This is Propaganda! This is Information ! This is an independent,
unauthorised video made by Feuerloescher TV

Mit Bildern vom Schanzenfest 2010 und dem Photoshooting
"Was ist Dein Recht auf Stadt?" sowie Programmhinweise im Untertitel...please watch twice!

Der Recht auf Stadt Kongress läuft vom 2. Juni - 5. Juni 2011 an verschiedenen Orten in Hamburg.



Mehr Infos zum Programm (Workshops, Aktionen, Vorträge) auf:
www.kongress.rechtaufstadt.net

Feuerloescher TV ist im Rahmen des Recht auf Stadt Kongresses zu Gast im Gängeviertel. In der RaS-VIDEOLOUNGE (yuppibar) zeigen wir Euch eine special edition zu "Recht auf Stadt". 90 Minuten - 18 Aktualitätenfilme und Experimentalfilme - im Loop. Ab Freitag den 3. Juni bis Sonntag den 5. Juni jeweils ab 11 Uhr bis open end.


Die Feuerloescher TV  special RaS edition zeigt folgende Filme:
 bitte Bild klicken zum vergössern:







22.05.2011

spanish revolution



TROTZ DER NACHRICHTENSPERRE:

Die spanische Demokratiebewegung "Democracia Real Ya !" ist in Hamburg angekommen.
Vor dem spanischen Generalkonsulat in Hamburg demonstrierten am 21.05. 2011 ca.
200 Menschen gegen die Korruption, das System an sich, für mehr Demokratie und eine bessere Welt.

Feuerloescher TV hat ein paar Statements vor Ort eingefangen.
(with some statements in english language)

lenght: 3:40 min
Hamburg 2011 © Feuerloescher TV


Bitte siehe unter folgenden Link mehr zur Demokratiebewegung in Spanien und der einhergehenden Medienzensur und Desinformation der Mainstream Medien zu Democracia Real Ya !
("echte Demokratie Jetzt!") Mit verlinkten Videos von engagierten Netzaktivisten:

(more videos and links - please watch here:)
http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2011/05/medienzensur-zur-demokratiebewegung-in.html







20.05.2011

Medienzensur zur Demokratiebewegung in Spanien




VideoQuelle: http://bit.ly/mMye1J

Eindrücke aus Madrid, Deutsch untertitelt. Interessantes Detail: zu Beginn wird die Anzeige der Metro Madrid gezeigt, auf der ununterbrochen folgende Zeile zu lesen war: "Wir weisen sie darauf hin, dass die Demonstation um 20:00 in Puerta de Sol nicht genehmigt ist"


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El Desperta - "Das Aufwachen" in Spanien
ein Videoclip zur "Revolution in Spanien"
von angelisima


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Ein Videoreport von ZeitgeistExplorateur mit einem Interview mit Rafael Eduardo aus Spanien.

TEXT von Rafael Eduardo 

Vor der Spanischen Botschaft in Berlin haben sich am Donnerstag, d. 19. Mai, um 15.30h ca. 300 Menschen spontan versammelt, nachdem Plattformen wie Facebook und Twitter zu dem Treffen aufgerufen hatten. Ziel der Aktion war es, die landesweiten Proteste in Spanien zu unterstützen und sich mit den spanischen Demonstranten zu solidarisieren, die dort seit dem 15. Mai unter dem Motto „Democracia Real YA“ („Wahre Demokratie JETZT“) einen politischen und gesellschaftlichen Wandel einfordern.

Die Versammelten haben friedlich und demokratisch über die bevorstehenden Aktionen diskutiert, die für die nächsten Tage in der deutschen Hauptstadt geplant sind. Außerdem wird die Kooperation und Koordination mit Spanien und weiteren europäischen Städten angestrebt.

Die Bewegung „Democracia Real YA“ ist als spontane Reaktion auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in Spanien entstanden. Sie wehrt sich gegen mangelnde Demokratie im politischen System und in den Institutionen des Landes und ist zudem Ausdruck der Empörung über die aktuelle soziale und wirtschaftliche Lage Spaniens.

Unsere Absicht es nun, die Bewegung in Spanien mit einer Demonstration am Samstag, d. 21. Mai um 17h vor dem Brandenburger Tor zu unterstützen.
¡Democracia Real YA!

Mehr Info unter:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100000194360012#!/event.php?eid=103153336442267 Für weiteren Fragen können Sie sich an Javier Sánchez-Arjona (0178 145 445 8), Sonia Ruiz (017648594057) und Andreu Jerez (01713874217) wenden.








Direkter Link zur Bewegung:


11.05.2011

Schnappschuss mit Olaf Scholz - Recht auf Stadt


" Hat sich unser Bürgermeister Olaf Scholz dem
"Recht auf Stadt Netzwerk" angeschlossen ? "

Wer weiss... Wir bleiben dran !



Dieses Foto entstand am 1. Mai 2011
mit der Verdi Betriebsgruppen-Jugendhilfe in Hamburg
( Danke Andreas für das Foto ! )

04.05.2011

 Ein Videoreport mit Impressionen von der Demo " Stadt selbst machen"
mit Initiativen vom Recht auf Stadt Netzwerk, Rote Flora  u.a.
Aufnahmen vom 30. April 2011 (16:00 - 20:00)
 Länge: 6 Minuten




Die Demonstration startete am Schulterblatt im Schanzenviertel vor der "Roten Flora" 
und endete in der Grossen Bergstrasse in Altona, am Goetheplatz
bei der "IKEA-Baustelle" .  .  .




 Mit Aufnahmen von Pokobi, Elektrosafari and the filmmakers
Ein Video mit Musik von Heimkind
Feuerloescher TV networx © Hamburg 2011



24.04.2011

Leerstandsbesetzung - squatting a vacant state building



Eine "Hausbesetzung" für ein Stadtteil-Zentrum in dem seit Jahren leerstehenden, ehemaligen Finanzamt in Hamburg Altona. Die Aktion überraschte uns beim Italiener gegenüber...

            


recorded: 23. 04. 2011
cams: skrolliwood, elektrosafari und Pokobi
with Music by HEIMKIND
lenght: 4 min




Nach Sonnenuntergang dann gab es
Probleme mit der Pressefreiheit - bei der Taz und Pokobi:
             
Die ungeschnittene Sequenz von Pokobi TV ist hier online zu sehen: 



und die Presse muss draußen bleiben." 
23. April 2011 - Der Polizist mit der Dienstnummer 6930 oder 6950 oder 6951 hat jedenfalls  kurz darauf - unter Vortäuschung den Durchlass freizugeben - versucht der Filmerin gewaltsam die Kamera zu entreißen. " 

"Danke an alle die ihr zu Hilfe kamen!"

Interview mit einem an der Besetzung des ehemaligen Finanzamtes in Hamburg-Altona (23.04.2011) Beteiligten. Film made by Pokobi TV:








for more photos (screenshots) about this video - click the link :

© Hamburg 2011
A FEUERLOESCHER TV NETWORX PRODUCTION

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19.04.2011

Empfehlung zur Ausstellung - "wasche meine Hände"



Feuerloescher TV - art feature

„wasche meine Hände“
eine räumliche Inszenierung von Judith Haman
6. April 2011 - 30. Mai 2011
in Hamburg


Ein 2 Minuten Videoclip mit Impressionen zur aktuellen Ausstellung
von Judith Haman
über die Hamburger Ärzteschaft im Nationalsozialismus

Mit Ausschnitten aus einem Vortrag von Rahel Puffert zur Eröffnung.
(der Clip zeigt nicht alle Arbeiten ! - geht hin!) 

Videoclip by Skrolliwood Production © Hamburg 2011 
Music by Phil Poling

 Die Ausstellung ist bis 30. Mai zu sehen
in der
Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg
Ärztehaus Hamburg (www.kvhh.de)  
Humboldtstrasse 56, 22083 Hamburg

Öffnungszeiten:  Mo - Do  8 - 16 Uhr,  Fr 8 - 15 Uhr

Homepage von Judith Haman:






10.04.2011

03.04.2011

Partycontroll im Schanzenpark



ein Videoclip mit Statements zur Goaparty im Schanzenpark
Kamera: elektrosafari and skrolliwood


hamburg 2011 © feuerloescher-tv.com

02.04.2011

PAULIWOOD - St. Pauli nonfiction

https://vimeo.com/21822741

Ein nonfiction film dokumentiert sich selbst - auf dem Hans-Albers Platz.

a nonfiction music film by Skrolliwood - with music by Jimmi.
Hamburg 2003 © Skrollan Alwert






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01.04.2011

Die Freiheit nehm` ich mir - HARTZ IV




Ein Werbe-Spot von Feuerloescher TV aus dem Jahr 2004. Idee/ Schauspiel: Skrolliwood
Dieser Satire-Clip ist aus den Untiefen unseres Film-Archivs aufgetaucht und nun erstmals online.
Zum 1. April !  2011


Viel Spass mit Astra Dumpfbacke und den Überarbeiteten !




















© Feuerloescher TV

29.03.2011

„wasche meine Hände“


„wasche meine Hände“
eine räumliche Inszenierung von Judith Haman
6. April 2011 - 30. Mai 2011


LINK ZUM VIDEOCLIP:
http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2011/04/wasche-meine-hande.html

Kunst in der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg   Ärztehaus Hamburg   (www.kvhh.de) 
Humboldtstrasse 56, 22083 Hamburg   Öffnungszeiten:  Mo - Do  8 - 16 Uhr,  Fr 8 - 15 Uhr
 
Das Ritual des Händewaschens gehört zum Alltag der Ärzteschaft. Wie haben sich Ärzte, die in der NS Zeit aktiv in Prozesse des Folterns, der Menschenversuche und des Mordens involviert waren danach von ihrem Tun gereinigt? „Freudig fügte sich die Ärzteschaft“, so zitiert das Ärzteblatt 2010 die Mentalität involvierter  Mediziner.
Berufsverbände fangen an, sich aktiv mit dieser Geschichte der „Ärzte ohne Gewissen“ (Ernst Klee) zu befassen.

Aktuell präsentiert die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg in ihren Räumen die Ausstellung „wasche meine Hände“ der bildenden Künstlerin Judith Haman, vom 6. April bis zum 30. Mai 2011. Judith Haman versucht sich mit ihren Exponaten, ihren Recherchen nicht nur von Außen dem Bild der Täter in Hamburg zu nähern, sondern ebenso der eigenen inneren Haltung zur Geschichte und Gegenwart.

Nur einige wenige der Täter in Weiß wurden überhaupt nach dem Krieg zur Rechenschaft gezogen. Die meisten machten mit hohem Ansehen und ungebrochener Autorität weiter, in ihren Privatpraxen, als Professoren an medizinischen Fakultäten, in den Fachverbänden. Einige waren sogar in den ersten Nachkriegsjahrzehnten als Gutachter für Überlebende des Holocaust in Entschädigungsverfahren tätig.
Was haben sie in Hamburg getan? 
    
    Kurt Heißmeyer, KZ-Arzt in Neuengamme und für die Morde an den „Kindern vom Bullenhuser Damm“ verantwortlich, konnte nach dem Krieg bis 1963 unbehelligt in der DDR weiterarbeiten.
    
    Prof.Dr.med.Dr.med.h.c. Hans Hinselmann war Direktor der Städt. Frauenklinik in Hamburg-Altona und Lehrbeauftragter an der medizinischen Fakultät. Ein reger Austausch kam durch  Dr. Eduard Wirth, Standortarzt in Auschwitz und seinem Bruder, Dr. Helmuth Wirth, Städt. Frauenklinik in Hamburg-Altona zustande. Er war beteiligt bei vielen Experimenten an französischen Jüdinnen in Auschwitz. Hans Hinselmann wird im Dezember 1946 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
    
    Dr.Heinrich Berning, Abtlg. Reserve-Lazarett Hamburg-Wandsbek, erforscht 1941 an russischen Gefangenen die Hungerwassersucht. 1983, zum 75. Geburtstag Bernings, gibt es Gratulationen im Hamburger Ärzteblatt.

Die Recherchen der Künstlerin Judith Haman im Hamburger Staatsarchiv zeigen:
Hamburg hat noch viel aufzuarbeiten. Noch immer werden Akten über Ärzte, die in NS-Greueltaten involviert waren, unter Verschluß gehalten. „Nicht schuldig“ fühlten sich alle Ärzte gleichermaßen. Heißmeyer schreibt an seine Frau nach seiner Verhaftung: „Ich habe etwas gemacht, das ich nicht hätte machen sollen.“  Judith Haman fragt sich:“


Was hätte er nun nicht machen sollen?  Den Eid ablegen, als Arzt jedes Lebewesen zu achten? Wie kann einer das, der sich selbst so wenig achtet?“

 Die Ausstellung ist in die normalen, dem Publikum zugänglichen Räume der Kassenärztlichen Vereinigung integriert. In der Kantine, in der ebenfalls ein Teil der künstlerischen Recherchen zu sehen sind, können die Besucherinnen und Besucher dabei Kaffee trinken oder etwas anderes zu sich nehmen. Sie können sich aber auch hier die Hände waschen.

Informationen und Forschungsberichte:
http://www.hierunda.de/judith_haman/clean_my_hands.html


"Ja, ihr feinen Kunstrichter! Fragt nur immer, was Wahrheit ist, und greift nach der Thür, weil ihr keine Antwort auf die Frage abwarten könnt - eure Hände sind immer gewaschen, es sey, daß ihr Brodt essen wollt, oder auch, wenn ihr Bluthurtheile gefällt habt - fragt ihr nicht auch:  wodurch ihr die Natur aus dem Wege räumt?"
 (Johann Georg Hamann, 1762, aus seiner  Aesthetica in nuce)

2009 wurde das Buch "Mit aller Kraft verdrängt - Entrechtung und Verfolgung nicht arischer Ärzte in Hamburg" von Frau Dr. Anna von Villiez in der KVH vorgestellt.

"wasche meine Hände" setzt sich mit dem Bild der Täter auseinander und versucht, sich der eigenen Haltung zur Geschichte und Gegenwart bewusst zu werden.


Eröffnung:  Mittwoch, 6. April 2011, 18.30 Uhr
Begrüssung: Dieter Bollmann, Vorstandsvorsitzender der KVH
Einführung: Rahel Puffert, Kulturwissenschaftlerin

Das Projekt wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Nord


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